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Rezension: Der Geschmack von Glück (Jennifer E. Smith)

Autorin: Jennifer E.Smith
Titel: Der Geschmack von Glück
Carlsen Verlag
ISBN: 978-3-551-58304-8
368 Seiten
Preis: 17,90€













Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in Ellies Postfach – ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne, dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind.










Die ersten Seiten des Buches beginnen damit, dass Graham Larkins Emails in Ellies Postfach landen. Die beiden schreiben sich hin und her. Es ist amüsant aber auch tiefgängig. Die beiden tauschen sie wie gute Freunde über alles mögliche aus, ohne zu wissen wer der andere wirklich ist.
Alleine schon die ersten Seiten mit dem Mailverkehr haben mir sehr gut gefallen. Nur leider kommen danach in dem Buch nur noch vereinzelt Emails vor, was ich sehr schade finde.

Plötzlich wird in Ellies Örtchen Maine ein Film gedreht mit dem Teenieschwarm Graham Larkin. Sie hat überhaupt keinen Film von ihm gesehen und schwärmt auch nicht wie alle für ihn. Aber ihre beste Freundin Quinn ist total aus dem Häuschen.
Natürlich hat Graham extra darauf bestanden in Maine zu drehen. Schließlich macht er sich auf die Suche nach Ellie. 
Ellie und Graham finden zueinander und machen sich auf die Suche nach ihrem Glück. Auch wenn die frische Liebe der Beiden immer wieder auf die Probe gestellt wird.

Gut gefallen hat mir, dass Graham nicht der arrogante Star ist, im Gegenteil über ihn wird wenig in der Klatschpresse geschrieben.  Er zieht sich lieber zurück, will seine Ruhe und wirkt traurig.

Auch Ellie ist zum Glück keine graue Maus sondern sehr Schlagfertig, mit einem eigenen Kopf und sie weiß genau was sie will.


Die Geschichte wirkt durch die abwechselnde Erzählweise und Gedanken von Ellie und Graham sehr gefühlvoll.
In machen Situationen war ich echt verzweifelt, weil ich die Entscheidungen von Ellie oder Graham nicht nachvollziehen konnte..
Das Buch locker leicht zu lesen, passt zum Sommerfeeling.



Eine schöne Idee, dass ein kleiner Tippfehler zwei Menschen zueinander führt. 







Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

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